25.07.2017

Freund trinkt (zu viel?). Ansprechen - aber wie?

Alkohol hat viele Vorteile. Er kann Nervosität mildern, enthemmt, lockert auf und wirkt erleichternd. Alkohol ist auch leicht verfügbar, relativ billig und gehört gewissermaßen zur österreichischen Kultur dazu. Stichwort: „Grillen, Chillen, Bierli killen.“

Ob der Alkoholkonsum problematisch wird, unterliegt persönlichen und gesellschaftlichen Wertungen. Treten aufgrund des Alkoholkonsums psychische, körperliche oder soziale Schäden und Probleme auf oder verstärken  diese, dann sollte man sich ernsthaft Gedanken machen, vielleicht einmal  einen persönlichen „break“ einzulegen: den eigenen Konsum zu hinterfragen, ob das Ganze zu einem selbst passt oder man im inneren auch schon mal Unzufriedenheit merkt.

Komm ich morgens noch gut aus dem Bett? Merke ich, dass die Kontrolle über die Menge und das Ende des Alkoholkonsums mir schwer fällt? Trinke ich täglich? Fällt es mir schwer zu verzichten oder fahre ich auch mit dem Auto unter Alkoholeinfluss?

Oft kann ein Anstupsen von außen sehr hilfreich sein. Man hat Bekannte, Freunde oder Familienmitglieder, die sich oftmals auf der problematischen Alkoholseite  bewegen. Doch wie spreche ich das an?

„Wenn es persönlich wird, muss ich sehr genau wissen, was ich kommunizieren möchte. Ich muss mir meiner selbst sicher sein, um diese Kommunikation zu beginnen.“, so Hartmut Große vom Selbsthilverband Al-Anon.

 

Deutschlandfunk Nova hat dazu eine interessante Sendung aufbereitet.

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