Beratung


  • Konsumierst du mehr als du eigentlich willst?
  • Willst du wieder Kontrolle über deinen Konsum erlangen?
  • Bist du angezeigt worden und benötigst rechtliche Beratung?
  • Möchtest du dir Informationen zu unterschiedlichen psychoaktiven Substanzen holen?
  • Machst du dir Sorgen, weil eine Freundin oder ein Freund zu viel konsumiert?
  • In Beratungsstellen gibt's (anonym und kostenlos) Einzelberatung, Gruppenangebote und Rechtsberatung.
  • Hier findest du eine Liste der Drogenberatungsstellen in Oberösterreich

Streetwork und Jugendzentren

 

Für Fragen zu allen jugendrelevanten Themen wie z.B. Schule, Job, Familie und Drogen sind die Profis in Jugendzentren und Streetwork offen.

 

Die Angebote sind vertraulich, kostenlos und auf Wunsch anonym.

 

OÖ: Liste aller Jugendzentren und Jugendtreffs 

OÖ: offene Jugendarbeit und Streetwork des Vereins I.S.I

Linz: Jugendzentren und Streetwork

 

 

 

Kostenlos und anonym: Rechts-Ratgeberin im Netz

 

Die Taschenanwältin ist eine Rechts-Ratgeberin für Jugendliche. Sie informiert über die Rechte im Umgang mit der Polizei, mit dem Gericht, die Bedeutung einiger für dich wichtiger Gesetze: Sicherheitspolizeigesetz, Suchtmittelgesetz, Jugendgerichtsgesetz.

 

Die Infos sind kostenlos!

 

www.taschenanwaeltin.at

Notruf für Kinder und Jugendliche

 

147 - Rat auf Draht ist eine österreichische Notrufnummer des ORF für Kinder und Jugendliche und deren Eltern bzw. Bezugspersonen.

Substanzen & Gesetz

 

Wenn du KonsumentIn illegaler Substanzen bist, gehst du nicht nur gesundheitliche Risiken ein, du machst dich auch wegen Verstoßes gegen das Suchtmittelgesetz (SMG) strafbar. Im SMG ist der Erwerb (kaufen, tauschen, geschenkt bekommen), der Besitz (aufbewahren, halten, auch das Mitrauchen bei einem Joint in einer Runde), das Befördern (Transport von Suchtgift von einem Ort zu einem anderen), das Überlassen (verkaufen, verschenken), das Verschaffen (etwa wer einem anderen ein echten, falschen oder verfälschten Ausweis zum Bezug von Suchtgift überlässt), das Anbieten, der Anbau bestimmter suchtgifthaltiger Pflanzen zum Zweck der Suchtgiftgewinnung (Cannabis, Kokastrauch oder Opiummohn), die Erzeugung und Herstellung (also etwa die Gewinnung von Suchtgift bei Cannabis, z.B.: das Trennen des Harzes von den Pflanzen, das Reinigen von Suchtgift oder die Umwandlung in andere Stoffen) sowie die Ein- und Ausfuhr verboten.

Der Konsum eines Suchtmittels ist nicht strafbar, da aber der Konsum meist mit Erwerb oder Besitz einer Substanz verbunden ist, verstößt man damit dennoch gegen das SMG.

 

Auch wenn Benzodiazepine verschreibungspflichtige Medikamente sind, fallen sie als psychotrope Stoffe unter das Suchtmittelgesetz, wobei allerdings der Erwerb, Besitz, die Beförderung, Einfuhr- oder Ausfuhr zum persönlichen Gebrauch nicht strafbar sind.

 

Seit 1.1.2012 ist das Neue-Psychoaktive-Substanzen-Gesetz (NPSG) in Kraft, das den Handel mit neuen psychoaktiven Substanzen (Research Chemicals) unter Strafe stellt. Während im Gegensatz zum Suchtmittelgesetz Konsumenten straffrei bleiben, ist die vorsätzliche gewinnbringende Erzeugung, Ein- und Ausfuhr oder das Überlassen und Verschaffen zur Erreichung einer psychoaktiven Wirkung mit einer Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren nunmehr strafbar. Sollte die Straftat den Tod eines Menschen oder eine schwere Körperverletzung einer größeren Zahl an Menschen zur Folge haben, erhöht sich die Strafdrohung von einem bis zu zehn Jahren.

 

Die Folgen einer Anzeige oder Verurteilung können weitreichend und schwerwiegend sein: Im Rahmen des Strafrechts können Geld- und Freiheitsstrafen über dich verhängt werden, verwaltungsrechtlich kann es zu Problemen mit dem Führerschein und der Gewerbeberechtigung kommen. Des Weiteren kann es zum Verlust des Ausbildungs- oder Arbeitsplatzes, oder einem "Berufsverbot" für bestimmte Berufe - etwa im sozialen Bereich - kommen.

 

Im Allgemeinen ist die Höhe der Strafe an Art und Menge der Substanz gebunden und hängt davon ab, ob es sich um Substanzen zum persönlichen Gebrauch oder um Weitergabe und Verkauf gehandelt hat, ob die Tat gewerbsmäßig zustande kam, ob man alleine oder in Verbindung mit einer größeren Zahl von Menschen oder als Mitglied einer kriminellen Vereinigung gegen das Gesetz verstoßen hat, von möglichen Vorstrafen und auch davon, ob du an die jeweilige Substanz gewöhnt bist oder nicht. Von diesen Faktoren abhängig, reichen die Verfahrensergebnisse von einem Rücktritt von der Strafverfolgung unter Setzung einer Probezeit (vor allem bei Tathandlungen die den persönlichen Konsum ermöglichen) bis hin zu einer Freiheitsstrafe von 10 bis 20 Jahren oder lebenslang, in besonders schweren Fällen.

 

Wenn du nach dem Konsum psychoaktiver Substanzen ein Fahrzeug lenkst, gefährdest du dein Leben und das anderer Menschen. Zudem begehst du eine strafbare Handlung, die im Allgemeinen eine Geldstrafe, den Führerscheinentzug und möglicherweise ein strafrechtliches Verfahren nach sich zieht.

 

 

Quelle: checkit!

Beratung und Hilfe

Der österreichische Suchthilfekompass informiert über Hilfseinrichtungen im Zusammenhang mit illegalen Substanzen. Hier sind sämtliche Hilfseinrichtungen in OÖ - auch abseits von Sucht und Drogen - aufgelistet.

Essstörungsberatungsstellen

Diese Karte der der Wiener Initiative gegen Essstörungen zeigt essstörungsspezifische Therapieeinrichtungen, stationäre Behandlung, Ambulanzen, Tageskliniken und Wohngemeinschaften.

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Selbsttests geben nur Hinweise! Ob jemand problematisch oder riskant konsumiert, süchtig ist oder nicht, kann nicht ausschließlich mittels Onlinetests beurteilt werden. Der Test kann jedoch eine erste Orientierung sein.